Theatrale Performance – Strahlender Untergang

PREMIERE: Samstag / Sabato 24.09.2020 ore 20.00 Uhr
ORIGINALSTÜCK: Christoph Ransmayr, 1982
REGIE: Alexandra Wilke
SCHAUSPIEL: Markus Westphal alias Praxenknecht
SOUNDPERFORMANCE: Manuel Oberkalmsteiner alias Zolf & Saturn
VIDEO: Martin Demetz
MALEREI PLAKAT: Sabine Auer

Praxenknecht.com

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Die Geschichte

Wir schreiben das Jahr 2022. Eine Gruppierung, die sich selbst „Die neue Wissenschaft nennt, hat in Zusammenarbeit mit den Welt- regierungen, den bereits in Ausführung befindlichen Plan zur organisierten Auslöschung der Menschheit entwickelt. Deshalb werden im Gebiet der Sahara gigantische Terrarien angelegt. Geometrische Ebenen aus Steinen und Sand, durch vier Meter hohe Aluminium- wände von der restlichen Wüste abgeschlossen. Völlig leer, frei von Tieren, Wasser und Bewuchs: „Das antizipierte Bild der Zukunft.“ Auf jahrmarktähnlichen Veranstaltungen werben die Stimmführer der neuen Wissenschaft um Freiwillige, Lebensmüde, ganz gewöhn- liche Menschen, die zum Wunschdatum, mittels eines Hubschraubers, im Zentrum des Terrariums ausgesetzt, bei 50° Celsius und 10% Luftfeuchtigkeit, ohne Bedauern und Zögern, ihrem raschen Untergang entgegenwandeln. „Zwei Tage hat es geheißen, allerhöchstens ein paar Stunden mehr, bis zum hyperosmolaren Koma. Und dann, Halluzinationen, Bewusstlosigkeit, Schmerzfreiheit, Herzstillstand, Denkstopp, aus. So einfach ist das.“ Und die Städte leeren sich merklich…
Es geht also um nichts geringers als den Weltuntergang, bzw. um das Ende der Menschheit. Eingepackt in eine makaber-humoristisch- theatrale Performance mit elektronischer Klanguntermalung, ein Muss für alle Ransmayr Fans.

Fotos: Roland Pernter

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